Schlagwort-Archive: Leben

Du siehst mich an …

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:
Ein wenig Literatur möge uns erquicken! (ezw)

literaturfrey - Kunst und Kultur

„Ich habe es ernst gemeint.“
Du siehst mich an, mit diesem spöttischen Blick, der mich verletzt.
Du glaubst mir nicht und lässt es mich wissen.
Du siehst mich an, wie einen Fremden, der störend, in der Schlange an der Kasse, vor dir steht.
Ich werde nie aufhören mich zu erklären, als müsste ich mich immer entschuldigen. Selbst für das, was ich gar nicht getan habe.

„Ich weiß, dass es kompliziert ist, dass ich kompliziert bin.“
Ich breche ab und erwähne nicht die letzten Wochen.
Es wäre nutzlos.
Du bist enttäuscht, fühlst dich verletzt, egal was ich sage … es ist, wie Treibsand: besser man bewegt sich nicht.
Meine Wahrheit ist nicht deine, begreife ich.

Dann siehst du mich doch an, verletzlich, fragend.
Und alles Entschiedene gerät wieder ins Rutschen.

09/17 PGF

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Eingeordnet unter Literatur, Medien, Sprache

Island hat wieder Oberwasser

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Das isländische Volk hat schon in der Finanzkrise und bei der Fußball-EM seine Standfestigkeit unter Beweis gestellt. Wie machen die das bloß die Wikingerinnen und Wikinger?

Tja, nun hab ich endlich die Antwort gefunden: Die lernen schon als kleine Babys stehen! (ezw)

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Eingeordnet unter Erziehung, Fußball, Island, Krise und Aufschwung, Volkswirtschaft

Leserfrage: „Ab wann sagt man in Israel SCHABBAT SCHALOM“?

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Nehmt euch gelegentlich mal einen Tag frei! Das ist gut für eure Work-Life-Balance und kann sogar richtig Spaß machen! Dann könnt ihr schon am Donnerstag „Schönes Wochenende“ wünschen bzw. „Schabbat Schalom“. Wo ihr halt gerade seid. (ezw)

Leben in Jerusalem

B“H
Am Schabbat selbst wünschen sich Juden untereinander SCHABBAT SCHALOM (einen friedvollen Schabbat). Im israelischen Alltag wünscht man sich gegenseitig schon am Donnerstag SCHABBAT SCHALOM. Zum Beispiel unter Arbeitskollegen, die man am Freitag nicht mehr sieht, da der Betrieb am Freitag sowie am Schabbat geschlossen bleibt. Erst sonntags geht es zurück zur Arbeit. Oder an der Supermarktkasse, wenn man am donnerstags einkauft.
Man kann also auch schon am Donnerstag SCHABBAT SCHALOM sagen.

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Eingeordnet unter Arbeitsleben, Fremdsprache, Israel, Tourismus

The Royal Wedding – ohne mich!

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Ich hab noch immer keine Einladung für die Hochzeit bekommen! Schön langsam glaub ich, ich bin  der einzige Prominente, der nicht eingeladen ist. Naja,  abgesehen von Paris Hilton, die hat bisher auch keine Einladung bekommen. Hat mir gerade ein SMS geschrieben: Frau Diplomkauffrau Hilton ist übrigens auch nicht gerade „amused“ ob der royalen Nicht-Einladung. So kann man doch nicht mit uns umspringen!

Bah, mir doch egal, laden wir die Windsors halt auch nicht mehr zu unseren Tee-Parties ein!  Und Krocket spielen wir in Zukunft ausschließlich mit der spanischen Königsfamilie.

Zu unserem Nachmittags-Earl-Grey hören wir jetzt immer die Sex Pistols! (ezw)

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Eingeordnet unter Weltwirtschaft

Am Spielplatz der Gefühle

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Kennt ihr den Spielplatz neben der Votivkirche? Klein, aber fein! Meine Tochter Emilia geht dort gerne hin. Manchmal begleite ich sie und darf sie dann beim Schaukeln antauchen. „Viel!“ feuert sie mich an, noch stärker anzutauchen. Sie kann gar nicht genug davon kriegen. Auch wenn die Schaukel sich schon fast überschlägt, quietscht sie noch vergnügt: „Mehr viel!“ und dann in der halb-spanischen Version: „¡Más viel!“

Manche Anleger können auch nie genug kriegen und lassen sich von der Gier antreiben: Sie warten auf noch höhere Kursgewinne ihrer Aktien und vergessen darauf, rechtzeitig auszusteigen. Auf den „idealen Zeitpunkt“ zum Verkaufen kann man lange warten – aber auch zu lange. Und wenn die Kurse plötzlich wieder fallen sollten – wie immer völlig unerwartet – dann ist die Angst auf einmal groß. Und der schöne Gewinn ist wieder weg. Kursgewinne mitnehmen! Gewinne müssen tatsächlich erst „realisiert“ werden, denn bis zum Verkauf bestehen sie ja nur am Papier!  Daher empfehle ich euch, eine stop-loss-order aufzugeben: Wenn der Kurs auf einen bestimmten Wert sinkt, werden eure Aktien automatisch verkauft. Dieser Automatismus lässt den Gefühlen (Gier, Angst)  keine Chance – und das ist gut! (ezw)

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Eingeordnet unter Aktien, Spielplatz, Weltwirtschaft, Zweisprachigkeit

Ra-Ro-Rick Barbatrick!

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Jeden Abend lese ich mit meiner Tochter Emilia das Barbapapa-Buch. Emilia ist fasziniert von den bunten Figuren und ihren lustigen Namen. Habt ihr gewusst, dass der Name Barbapapa vom französischen Wort für Zuckerwatte („barbe à papa“) kommt? Das heißt so viel wie „Papabart“. In Spanien sagt man übrigens zur Zuckerwatte „algodón de azúcar““ („Baumwolle aus Zucker“). Die Barbapapas sind dort nicht ganz so bekannt wie bei uns.

Die Barbapapas sind vielen von uns noch als Öko-Vorreiter in Erinnerung. Seit den Siebziger Jahren treten sie beherzt und eloquent gegen die Umweltverschmutzung auf. Sie leisten Widerstand gegen Abholzung und Kraftwerksbau. Ihre Barbatricks helfen ihnen bei ihrem Kampf. Es ist sicher auch dem Einsatz der Familie Barbapapa zu verdanken, dass viele Energieversorger umgedacht haben: Sie setzen heute verstärkt auf erneuerbare Energie. (ezw)

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Eingeordnet unter Ökologie, Barbapapas, Energie, Literatur, Weltwirtschaft, Zweisprachigkeit

Der letzte Burgunder

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Neulich war ich mit meiner Tochter Emilia im Museum. Emilia war nicht ganz ausgeschlafen, daher stand sie dem letzten Herzog von Burgund und seiner Ausstellung zu Beginn skeptisch gegenüber. Die schönen Exponate haben sie schließlich überzeugt: süßes Turnierspielzeug, fesche Kleider und imposante Rüstungen. Bei einer besonders stattlichen Rüstung sagt Emilia anerkennend: „Oh, grande chaqueta!“ Tatsächlich eine große Jacke, diese Rüstung! Ja, Karl der Kühne und seine Welt haben Emilia beeindruckt.

Wie kühn muss man eigentlich sein, um derzeit in den so genannten Schwellenländern zu investieren? Naja, diese Schwellenländer und vor allem die BRIC-Staaten werden zur Zeit ja ziemlich gehypt und das ist auch das Risiko dabei. Möglicherweise bildet sich da bereits die nächste Blase heran. Trotzdem möchte ich euch einen der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) besonders ans Herz legen: Brasilien. Für Brasilien sehe ich wirtschaftlich großes Potential und das aus zwei Gründen:

  1. Im Gegensatz zu anderen Schwellenländern ist Brasilien eine Demokratie.
  2. Und im Gegensatz zu anderen Schwellenländern hat Brasilien keinen Krisenherd in seiner Nähe. Brasilien ist umgeben von befreundeten Staaten, die sogar kooperations- und integrationswillig sind.

Über die lateinamerikanische Integration und den MERCOSUR werd ich euch ein anderes Mal genauer berichten. (ezw)

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Eingeordnet unter Aktien, Österreich, Brasilien, Emerging Markets, Lateinamerika, Museum, Tourismus, Weltwirtschaft, Wien, Zweisprachigkeit