Archiv der Kategorie: Österreich

Meine Gemeinsamkeiten mit Donald Trump

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Meine Schülerinnen und Schüler wollen immer wieder von mir wissen, was mich denn mit US-Präsident Trump verbinde. Ok, heute möchte ich dieses Thema einmal umfassend erörtern.

Welche Gemeinsamkeiten gibt es also zwischen mir („Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft“) und Donald („The Donald“)?

  • Wir beide lieben Cheeseburger. Und, ja. (ezw)

 

 

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Arbeitsleben, Österreich, Politik, USA

Die bärtige Prinzessin

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Käpt’n Iglo hat einen, Conchita hat einen und selbst ich hab einen Bart, nämlich immer dann, wenn ich vor lauter Expertentätigkeit mal wieder nicht zum Rasieren komme.

Okay, und schließlich will auch noch irgendeine Märchenprinzessin einen Bart haben. Na und, ist das ein Problem? Nun ja, jetzt ist die Prinzessin in Wahrheit halt ein Prinz und überhaupt will sie – also er – auch noch einen anderen Prinzen heiraten. Das geht in seinem Märchenreich irgendwie gar nicht. Anscheinend sind die dort noch nicht so weit diesbezüglich wie wir hier in Österr… – äh, egal jetzt.

Jedenfalls: Der preisgekrönte Kinderbuchautor Martin Auer hat diesem spannenden Thema sein neuestes Buch gewidmet. Es ist schon fertig geschrieben, jetzt muss es nur noch gedruckt werden. Und dabei könnt ihr ihn unterstützen. Macht euch am besten selbst ein Bild von seinem Projekt bzw. ein Video:

Martin Auer lebt und arbeitet wie ich in Wien. Unsere Töchter gehen in die gleiche Klasse. (ezw)

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Eingeordnet unter Österreich, Literatur, Sprache

Bücher als Zumutung

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Wir sollten keinesfalls alle Lehrinhalte dem Diktat der ökonomischen Verwertbarkeit opfern!

Geld kann man genauso gut verdienen, wenn man nichts gelesen hat.“ (Siehe Blogbeitrag)

Tja, das hat schon seine Richtigkeit und doch bietet die Lektüre literarischer Werke einen Mehrwert, der sich nicht einmal mit Gold und Silber aufwiegen ließe. Ja, ganz genau! Und das will was heißen, wenn ich so was sage, denn ihr wisst, wie sehr ich das edle Metall schätze. (ezw)

hingehört & draufg(e)schaut ... und nachgedacht

Dienstagmorgen, 8 Uhr, zweiter Tag des neuen Schuljahres. Die erste Deutschstunde in meiner Klasse steht an. Womit soll ich beginnen? Was könnte den SiebtklässlerInnen Freude machen? Wie mache ich Ihnen zu Beginn des Schuljahres wieder ein bisschen Lust auf Deutsch? Mit einem Buch natürlich. Was sonst?

Also schnappe ich mir den Klassensatz von Bernhard Schlinks Der Vorleser und mache mich auf den Weg in den dritten Stock. Zugegeben, gleich zu Beginn ein Klassiker, Goethe, Schiller oder Lessing in Form eines abgegriffenen Reclam-Heftes, würde möglicherweise ein bisschen abrupt anmuten. Nein, es soll schon etwas Gefälliges sein, Gegenwartsliteratur, ein Bestseller mit mitreißendem Inhalt, verpackt in ein gar nicht so unansehnliches Diogenes-Taschenbuch.

Im Gang des dritten Stockes begegne ich einer meiner Schülerinnen und bitte sie, mir ein paar Bücher abzunehmen, bevor der Stapel kippt. Hilfsbereit und freundlich eilt sie herbei – angesichts der Bücher aber fällt ihr alles hinunter: „Nicht im Ernst. Ein…

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Eingeordnet unter Österreich, Erziehung, Literatur, Medien, Sprache

Rodríguez allein zu Haus

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Ich bin gerade wieder voll auf Rodríguez! (ezw)

Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Estoy de Rodríguez.

Bitte wie? Das ist spanisch und heißt so viel wie: Ich bin gerade Strohwitwer.

„Primas!“ sagt meine Tochter Emilia am Telefon. „Cousinen!“ Sie ist zu Besuch bei der spanischen Familie und ihre Mama hat sie auch gleich mitgenommen. Jetzt bin ich also für ein paar Tage allein zu Haus. Hm, das bedeutet mehr Zeit für meine Expertentätigkeit und für meine Hobbies.

Abends lausche ich den Worten von Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank. Er hält einen Vortrag im Wirtschaftsmuseum. Nowotny war übrigens 2007 Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz in Istanbul. Da war ich damals nicht dabei. Aber vor kurzem war ich mit Freunden im Kent, da gibt es auch ganz ausgezeichnete türkische Gerichte. Probiert unbedingt mal den Vorspeisenteller und Köfte! (ezw)

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Eingeordnet unter Arbeitsleben, Österreich, Fremdsprache, Musik, Spanien, Volkswirtschaft, Wien, Zweisprachigkeit

Der grüne Luftballon

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Am Sonntag haben wir das Steirerdorf besucht. Am Wiener Rathausplatz. Meine Tochter Emilia ist ganz schön begeistert gewesen. Sie hat einen grünen Luftballon bekommen. Stellt euch vor: Ein grünes Herzerl!

Und viele Kinder sind auch da gewesen.

Viele Kinder am Rathausplatz

Überhaupt hat es ganz schön viel zu schauen gegeben. Und auch zu hören:

Noch Stunden später hat Emilia das schöne Lied vom „Steirischen Brauch“ geträllert. Im Nobellokal in der Innenstadt! Zumindest das Holladio. Die einzenen Strophen hat sie leider leider nicht so gut verstanden: Das ist nicht nur am Dialekt der singenden Steirerdörfler gelegen. Auch das fehlende Vokabular ist ein Grund gewesen: Einige der Gstanzl-Texte sind bekanntlich nicht ganz jugendfrei!

In der Steiermark wird ein Idiom gesprochen, welches linguistisch der deutschen Sprache zuzurechnen ist: Steirisch.

Obwohl gestern so ein starker Wind gegangen ist: Den grünen Luftballon haben wir bis nach Hause retten können. (ezw)

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Eingeordnet unter Österreich, Steiermark, Wien

Tatort Kaffeehaus

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Josef Prousek war bekanntlich ein Verehrer des Komponisten Giuseppe Verdi. Bei der Benennung seines Betriebes musste sich der Unternehmensgründer zwischen den Verdi-Opern Aida und La traviata entscheiden. Ihr ahnt bereits, wie er sich entschieden hat? Na? Genau: Die berühmte Wiener Kaffeehaus- und Konditoreien-Kette heißt seit 1925 Aïda. Eine Erfolgsgeschichte in Zuckerl-Rosa!

Und dann das: Ein skrupelloses, abscheuliches Verbrechen! Begangen am hellichten Tag! In der Aïda.
Doch ohne Schuld: Aïda.
Tatort: Aïda-Filiale Wien IX, Währinger Straße 47.
Tatzeit: Gestern 10 Uhr Vormittag.
Verbrechen: Handy aus der Jacke gestohlen – mein Handy!
Objekt der verbrecherischen Begierde: BlackBerry – mein BlackBerry!
Genaue Objektbeschreibung: BlackBerry Modell Perl, schwarz, alt, liebgewonnen!
Täter: Der oder die Täter? Die Täterin oder die Täterinnen? Man weiß es nicht: Täter unbekannt!
Tat-Hergang: Hat sich wohl hinterrücks an die Jacke rangemacht, das mutmaßliche Diebsgesindel! Während der rechtmäßige Eigentümer von Handy und  Jacke sich allzu sehr ablenken ließ: Durch spanische Literatur, österreichische Qualitätszeitung und Aïda-Espresso.
Anzeige: Polizeilich. Danke Polizeiinspektion Boltzmanngasse!
Neue SIM-Karte: Danke Orange Shop Stephansplatz!
Ermittlungen: In alle Richtungen. International! Danke Polizeiinspektion Boltzmanngasse! Danke Interpol!

BlackBerry wird von einem kanadischen Unternehmen namens RIM hergestellt. Wirtschaftlich übrigens sehr erfolgreich! Das kann mich jetzt aber auch nur sehr bedingt trösten.

Wäre meine Tochter Emilia dabeigewesen, wär das wohl alles nicht passiert! Sie hätte die Täter energisch in die Flucht geschlagen mit lautem: „Tatü-Tata, die Feuerwehr ist da!“ oder mit „Waaaah, ich bin HelloKitty-Spiderman!“

Aber keine Angst: Wir lassen uns keinesfalls vom (organisierten?) Verbrechen den Spaß verderben! Emilia und ich gehen gleich morgen ein neues Handy kaufen. So unterstützen wir die Weltwirtschaft! Und dann gehen wir zur Aïda in der Währinger Straße. So unterstützen wir die Wiener Weltwirtschaft! Emilia trinkt dann bestimmt eine Heiße Schokolade und ich einen Espresso oder vielleicht auch einen Tee. Wenn wir wollen, bestellen wir uns sogar eine Sacher Torte. Schließlich ist Wochenende! Und unsere Jacken lassen wir nicht aus den Augen! (ezw)

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Eingeordnet unter Österreich, Musik, Weltwirtschaft, Zweisprachigkeit

Botschaft vom Botschafter

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Aleksander Gerina hat in Ljubljana, Wien, London und Berlin Geschichte studiert. Und weil er sehr fleißig studiert hat, ist er jetzt ein Experte. Seit Mai 2009 ist er sogar slowenischer Botschafter in Wien. Für „Die Presse“ schreibt er einen Gastkommentar, der in der Printausgabe vom 9. Oktober 2010 erschienen ist. Und das Datum ist natürlich kein Zufall! Menschen, die sich mit dem Gregorianischen Kalender gut auskennen, wissen haargenau: Auf den 9. Oktober folgt der 10. Oktober. Na, klingelt es? Wenn nicht, dann empfehle ich euch erst recht die Lektüre jenes Kommentars: Gerina sieht das 90-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung übrigens als Chance zur Lösung vorhandener Streitfragen!

Meine Tochter Emilia verwendet eine rudimentäre Form des Gregorianischen Kalenders. Sie ist dreieinhalb und sie unterscheidet zwischen heute und morgen. Und die Monate teilt sie ein in solche, in denen man Eis essen kann und solche, die… naja, leider haben wir jetzt Oktober! In Streitfragen ist ihr übrigens „heute“/“hoy“  grundsätzlich lieber als „morgen“/“mañana“. Das kann ich gut nachvollziehen! Wer wollte nicht lieber „jetzt“/“ahora“ sofort Eis essen als irgendwann „später“/“después“.  Eis heißt auf Spanisch übrigens „helado“ und in Spanien kann man immer Eis essen! Die Sonne scheint dort bekanntlich Tag und Nacht. (ezw)

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Eingeordnet unter Österreich, Kärnten, Musik, Slowenien, Weltwirtschaft, Zweisprachigkeit