Keine Adjektive

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:
Ernest Hemingway hat eigentlich immer Recht, wenn es um Hochseefischerei oder um Mojitos geht. Selbst beim Thema „Adjektive“ irrt sich der wortgewaltige, bärtige und trinkfeste Meister nur äußerst selten. (ezw)

literaturfrey - Kunst und Kultur

Es heißt Hemingway hätte gesagt: „Wenn du einem Adjektiv begegnest, dann bring es um!“*. Es wäre böse, zu unterstellen, dass er sich am Ende mit einem verwechselt hat …
Wie so oft, wenn begnadete Autoren etwas anmerken, führt dies, bei einer bestimmten Gruppe von Menschen, dazu ein Dogma daraus zu schmieden. Ohne große Mühe taucht dieses, kaum Zeit verzögert, in den gängigen Schreibratgebern auf und verbreitet sich von dort, wie Grippeviren.
Das Schöne, an jeder Wahrheit, jeder Mode, jedem Geschmack ist, dass sie relativ sind. Darauf kann man sich immer berufen, wie man merkt, wenn man es probiert. In bestimmten Zusammenhängen, mit einem bestimmten Ziel sind Adjektive doof, im nächsten Kontext, bei anderer Intention ein Volltreffer.
Zum Veranschaulichen dieser These habe ich, zwei Texte gegenübergestellt, wie sie mit und ohne Adjektive klingen und wirken, und, nach subjektivem Befinden, eine kleine Plus/Minus-Tabelle folgen lassen.
Und wer es ganz anders sieht? Wunderbar!…

Ursprünglichen Post anzeigen 525 weitere Wörter

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Literatur, Sprache, USA

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s