Meine Gemeinsamkeiten mit Donald Trump

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Meine Schülerinnen und Schüler wollen immer wieder von mir wissen, was mich denn mit US-Präsident Trump verbinde. Ok, heute möchte ich dieses Thema einmal umfassend erörtern.

Welche Gemeinsamkeiten gibt es also zwischen mir („Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft“) und Donald („The Donald“)?

  • Wir beide lieben Cheeseburger. Und, ja. (ezw)

 

 

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Eingeordnet unter Arbeitsleben, Österreich, Politik, USA

Getaktete Kindheit

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Frau Henner aus der Provinz ist Lehrerin in ebendieser, doch denkt sie alles andere als provinziell. In berührender Weise spricht sie ein globales Phänomen an: das Diktat der Sinnhaftigkeit.

Wann dürfen unsere Kinder sich endlich mal wieder langweilen? (ezw)

Viele Grüße aus der Provinz

Liebe Leser,

in völligem Bewusstsein, dass es mir in meiner Stellung als Lehrerin an einem Gymnasium in Baden-Württemberg noch richtig gut geht, so möchte ich mir doch von der Seele schreiben, was ich immer mehr beobachte und was mich so sehr an meiner Profession zweifeln lässt, dass ich immer häufiger über Alternativen zum Lehrberuf nachdenke. Dabei bin ich mit Leib und Seele Lehrer. Ich begreife mich als Person, die jungen Menschen einen Teil der Welt nahe bringt, in dem sie ihnen Wissen vermittelt, denn ohne Wissen kann man nichts beurteilen, Fähigkeiten, mit Material und Situationen umzugehen, denn alles Wissen nützt nichts, wenn ich es nicht einordnen kann, und sie gleichzeitig versucht anzuhalten, genau dies wieder zu hinterfragen, denn ich will sie nicht zu Ja-Sagern erziehen, sondern zu kritischen, mündigen Bürgern. Dazu gehört für mich das Pädagogensein zwingend dazu. Ich bilde nicht aus, ich bilde und ich erziehe Menschen. Guten Morgen…

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Die bärtige Prinzessin

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Käpt’n Iglo hat einen, Conchita hat einen und selbst ich hab einen Bart, nämlich immer dann, wenn ich vor lauter Expertentätigkeit mal wieder nicht zum Rasieren komme.

Okay, und schließlich will auch noch irgendeine Märchenprinzessin einen Bart haben. Na und, ist das ein Problem? Nun ja, jetzt ist die Prinzessin in Wahrheit halt ein Prinz und überhaupt will sie – also er – auch noch einen anderen Prinzen heiraten. Das geht in seinem Märchenreich irgendwie gar nicht. Anscheinend sind die dort noch nicht so weit diesbezüglich wie wir hier in Österr… – äh, egal jetzt.

Jedenfalls: Der preisgekrönte Kinderbuchautor Martin Auer hat diesem spannenden Thema sein neuestes Buch gewidmet. Es ist schon fertig geschrieben, jetzt muss es nur noch gedruckt werden. Und dabei könnt ihr ihn unterstützen. Macht euch am besten selbst ein Bild von seinem Projekt bzw. ein Video:

Martin Auer lebt und arbeitet wie ich in Wien. Unsere Töchter gehen in die gleiche Klasse. (ezw)

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Eingeordnet unter Österreich, Literatur, Sprache

Bücher als Zumutung

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Wir sollten keinesfalls alle Lehrinhalte dem Diktat der ökonomischen Verwertbarkeit opfern!

Geld kann man genauso gut verdienen, wenn man nichts gelesen hat.“ (Siehe Blogbeitrag)

Tja, das hat schon seine Richtigkeit und doch bietet die Lektüre literarischer Werke einen Mehrwert, der sich nicht einmal mit Gold und Silber aufwiegen ließe. Ja, ganz genau! Und das will was heißen, wenn ich so was sage, denn ihr wisst, wie sehr ich das edle Metall schätze. (ezw)

hingehört & draufg(e)schaut ... und nachgedacht

Dienstagmorgen, 8 Uhr, zweiter Tag des neuen Schuljahres. Die erste Deutschstunde in meiner Klasse steht an. Womit soll ich beginnen? Was könnte den SiebtklässlerInnen Freude machen? Wie mache ich Ihnen zu Beginn des Schuljahres wieder ein bisschen Lust auf Deutsch? Mit einem Buch natürlich. Was sonst?

Also schnappe ich mir den Klassensatz von Bernhard Schlinks Der Vorleser und mache mich auf den Weg in den dritten Stock. Zugegeben, gleich zu Beginn ein Klassiker, Goethe, Schiller oder Lessing in Form eines abgegriffenen Reclam-Heftes, würde möglicherweise ein bisschen abrupt anmuten. Nein, es soll schon etwas Gefälliges sein, Gegenwartsliteratur, ein Bestseller mit mitreißendem Inhalt, verpackt in ein gar nicht so unansehnliches Diogenes-Taschenbuch.

Im Gang des dritten Stockes begegne ich einer meiner Schülerinnen und bitte sie, mir ein paar Bücher abzunehmen, bevor der Stapel kippt. Hilfsbereit und freundlich eilt sie herbei – angesichts der Bücher aber fällt ihr alles hinunter: „Nicht im Ernst. Ein…

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Eingeordnet unter Österreich, Erziehung, Literatur, Medien, Sprache

Du siehst mich an …

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:
Ein wenig Literatur möge uns erquicken! (ezw)

literaturfrey

„Ich habe es ernst gemeint.“
Du siehst mich an, mit diesem spöttischen Blick, der mich verletzt.
Du glaubst mir nicht und lässt es mich wissen.
Du siehst mich an, wie einen Fremden, der störend, in der Schlange an der Kasse, vor dir steht.
Ich werde nie aufhören mich zu erklären, als müsste ich mich immer entschuldigen. Selbst für das, was ich gar nicht getan habe.

„Ich weiß, dass es kompliziert ist, dass ich kompliziert bin.“
Ich breche ab und erwähne nicht die letzten Wochen.
Es wäre nutzlos.
Du bist enttäuscht, fühlst dich verletzt, egal was ich sage … es ist, wie Treibsand: besser man bewegt sich nicht.
Meine Wahrheit ist nicht deine, begreife ich.

Dann siehst du mich doch an, verletzlich, fragend.
Und alles Entschiedene gerät wieder ins Rutschen.

09/17 PGF

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Eingeordnet unter Literatur, Medien, Sprache

Rodríguez allein zu Haus

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Ich bin gerade wieder voll auf Rodríguez! (ezw)

Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Estoy de Rodríguez.

Bitte wie? Das ist spanisch und heißt so viel wie: Ich bin gerade Strohwitwer.

„Primas!“ sagt meine Tochter Emilia am Telefon. „Cousinen!“ Sie ist zu Besuch bei der spanischen Familie und ihre Mama hat sie auch gleich mitgenommen. Jetzt bin ich also für ein paar Tage allein zu Haus. Hm, das bedeutet mehr Zeit für meine Expertentätigkeit und für meine Hobbies.

Abends lausche ich den Worten von Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank. Er hält einen Vortrag im Wirtschaftsmuseum. Nowotny war übrigens 2007 Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz in Istanbul. Da war ich damals nicht dabei. Aber vor kurzem war ich mit Freunden im Kent, da gibt es auch ganz ausgezeichnete türkische Gerichte. Probiert unbedingt mal den Vorspeisenteller und Köfte! (ezw)

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Eingeordnet unter Arbeitsleben, Österreich, Fremdsprache, Musik, Spanien, Volkswirtschaft, Wien, Zweisprachigkeit

Fake-News jetzt auch im Duden

Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:

Der Grantige aus dem Weißen Haus wird sich gar nicht freuen: Überall auf der Welt bloß Fake-News! Sogar im renommierten Duden sind sie demnächst zu finden.

Am Anfang hat es mich auch ganz schön aus dem Jumpsuit gehaut, wo ich davon erfahren habe. Klar, wer lässt sich schon gern beim Prokrastinieren stören? Mittlerweile geh ich mit der Sache aber recht chillig um. (ezw)

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